Stell dir vor, ein Igel taucht heimlich aus dem Gebüsch in der Abenddämmerung auf und stolpert über einige übrig gebliebene Pommes und Alufolie. Auch Krähen sind enttäuscht, wenn sie merken, dass der „Hauptgewinn“ nur ein Reinfall ist, selbst wenn sie von einem klebrigen Lolli angelockt wurden. Wildtiere und menschliche Abfälle führen selten zu positiven Ergebnissen. Weiter!
Plastiktüten im Straßengraben haben oft eine traurige Geschichte. Die Füchse schnüffeln neugierig am Kunststoffschlauch und stecken dann ihre Schnauze hinein, ohne es zu bemerken. Viele Tierarztpraxen haben erlebt, wie ein Abenteuer schnell zu einer Gefahr wurde. Ein kleines Tier gelangt in eine Verpackung, steckt fest und kann trotz Bemühungen nicht entkommen.
Auch kleine Teile können riskant sein. Auch kleine Gegenstände wie Zigarettenstummel oder Bonbonpapier können Vögel stark gefährden. Ein Spatz denkt, er habe Essensreste gefunden, aber er hat stattdessen einen Plastikfetzen verschluckt. Wie erkennt ein Eichhörnchen, dass ein Schokoriegel nicht Teil seiner üblichen Nahrung ist?
Trotz des makellosen Eindrucks beim Picknick am See liegen am nächsten Morgen Dosen und Kronkorken verstreut auf der Wiese. Fische und Vögel im Wasser sind betroffen. Flaschenverschlussringe können für Entenküken zu Fallen werden, wenn sie ihrem Instinkt bedingungslos folgen.
Eltern sind oft überrascht, wenn ihr Kind fragt, warum ein Reh Plastikmüll frisst. Kleine Handlungen wie Müll im Rucksack verstauen, Entenfutter zu Hause lassen und Kronkorken als Souvenir mitnehmen können nützlich sein. Die Wildtiere behalten das Idyll des Sonntagsspaziergangs bei.
Magenabfälle bei Tieren sind selten von guter Qualität. Die Tiere lösen häufig nur Rätsel, und die Geschichten haben keinen märchenhaften Verlauf. Menschen können helfen, indem sie einfühlsam und aufmerksam sind. Der Apfelkern am Waldrand stellt keine tödliche Falle dar, sondern bleibt einfach ein kleines Stück Obst.